Bauphase eines Single Family Homes in Cape Coral Florida

Bau der Tiki-Hut

Jetzt wird geflochten...

Tiki-Hut Bau Cape Coral

Der Bau der Tiki-Hut ist ein Schauspiel. Diese werden hier ausschließlich von Indianern hergestellt, die mit der ganzen Familie anrücken und kräftig anpacken. Schließlich muss das Teil nachher so stabil sein, dass es auch einem Sturm trotzt. Nachdem die Dockbauer das Dock verbreitert haben und somit die nötige Fläche "über Wasser" geschaffen wurde, wurde der extra dafür vorgesehene Dock-Pile in stärkerer Ausführung mit der Unterkonstruktion der Tiki-Hut versehen. Der Pile reciht tief in den Grund des Kanals und sorgt für die nötige Stabilität, die auch nach aufgestezten Schirm und der enormen Hebelwirkung, die durch ein Sturm entstehen kann, nicht beeinträchtigt wird. Noch wird rechts im Bild von der Leiter aus gearbeitet, im Bild rechts unten dann schon auf der Unterkonstruktion stehend.

Tiki-Hut Cape Coral
Tiki Hut Bau Cape Coral

Palmenblätter für den Schirm

Lage für Lage der Palmenblätter werden mit der Unterkonstruktion vernagelt. Es entsteht so eine dicke Schicht an Blattfasern, dass sämtliches Regenwasser vollständig abgeleitet wird. Sieht man die unzählige Menge an vorbereiteten Palmenblättern, kann man sich das nun doch besser vorstellen. Anfangs glaubt man nicht, dass diese Menge komplett auf einen Schirm mit 3 Metern Durchmesser passt. Stück für Stück geht es voran. Während eine Person die Blätter vorbereitet und die notwendigen Nägel ansetzt, beschäftigen sich andere noch damit, die nötigen Stützen zu montieren. Diese widerrum werden wieder von zwei anderen am Truck ausserhalb des Grundstückes vorbereitet und vernagelt. Kurz vor Fertigstellung wurde noch das Dock gesäubert. Und so sieht das dann von unten im Schirm aus, wenn er fertig geflochten ist.

Tiki-Hut kurz vor Fertigstellung
Tiki-Hut Schirm fertig geflochten

Und hier der Bau noch einmal im Zeitraffer:

Tiki Hut Bau
Tiki Hut Bau Villa Coral Laguna
Tiki Hut Villa Coral Laguna

Decking

Dock-Decking...

Mit einem Tag Pause beim Bau der Dock-Erweiterung wegen Regen geht es weiter mit dem Decking, also das Erstellen der Unterkonstruktion und anschließenden Belegen mit dem witterungsbeständigen Composite-Material. Doch vor diesem Schritt müssen die Jungs erst einmal ins Wasser:

Dockbau im Wasser
Dockbau im Wasser

Ist der Rahmen erstmal erstellt, geht es im Trockenen weiter.

Unterkonstruktion Dock Villa Coral Laguna
Belegen mit Composite

Die Schrauben werden natürlich nicht im Zwischenraum der Bretter stecken gelassen, diese dienen vorerst einfach nur mal als Abstandshalter.

Dock Decking Villa Coral Laguna

"Barge" - der Frachtkahn

Jetzt wird geklopft...

Dockbau Cape Coral

Pünktlich nach Zeitplan erschien der Frachtkahn von Stokes Marine, der mit seinem Krahn auf einfachste Art und Weise die Piles in den Boden stampft und so die neue, zusätzliche Fläche des Docks "absteckt". Da wir die Fläche erweitern müssen um Platz für die Tiki zu schaffen, müssen erstmal weitere Piles her. Zwischendurch wird immer wieder der Boden um den Pile herum ausgespült, um ihn immer tiefer im Grund zu versenken.

Dockerweiterung Villa Coral Laguna
Dockbau Stokes Marine

Ausrichten der Piles
ausrichten...
Stampfen der Piles
...und stampfen


Anlieferung Dock Erweiterung

Materiallieferung...

Material Anlieferung

Heute wurden die Materialien für die Dock Erweiterung geliefert, dass heisst sowohl die Piles als auch das Decking. Morgen ist planmäßiger Start für die Vergrößerung der Dockfläche, damit dann auch die Tiki-Hut Platz hat. Dann kommt auch die "Barge", eine Art Frachtkahn mit Krahn zum einbringen der Piles in den Boden. Nicht wie beim ursprünglichen Dockbau, bei dem wir alles nur aus der Ferne per übersendeter Bilder verfolgen konnten, sind wir diesmal live dabei. Und wieder sind wir froh, dass das Grundstück links nebenan noch unbebaut ist und der Truck problemlos sein Material los wird.

Material Abladen
Material abgeladen


Erste Erweiterung - Tiki Hut

Noch nicht mal 1 Jahr ist die Villa alt, da gibt es schon die erste Erweiterung...

So ist das beim Bauen, monatelange akribische Planung, schlaflose Nächte in denen man krampfhaft überlegt, ob man auch an alles gedacht hat...und kaum ist man fertig, stellt man fest, was man hätte anders machen sollen oder gleich mit hätte einplanen sollen. Auch diesmal darf das nicht fehlen. Die erste Erweiterung bzw. Änderung steht an. Nein, es werden keine Wände verschoben, Zimmer geändert oder sonstige Dinge an- oder umgebaut. Die Villa Coral Laguna bleibt wie sie ist, und wir glauben hier auch für unsere Gäste sprechen zu können, das ist auch gut so. Was aber wird dann geändert? Was kann man noch tun? Es geht um das Dock! Nicht das es uns zu klein wäre, nein, es fehlt ein Detail, welches eigentlich auf keinem Dock fehlen sollte: DER TIKI-HUT !!! Was ist nun das schon wieder, was für ein Hut? Für alle die damit nichts anfangen können, es handelt sich dabei um einen übergroßen Sonnenschrim, der ausschließlich aus Palmenblättern besteht und vollkommen wasserdicht ist. Natürlich hält er auch jedem Sturm stand, da dieser mit einem Pile (Pfosten) direkt im Wasser steht und bis in den Grund reicht. Aber wie kann man unter dem Schirm sitzen, was ja Sinn und Zweck dieser Aktion ist, wenn der Schirm im Wasser steht? Klar, das Dock ist natürlich drum herum. So wird also das Decking erweitert, damit genügend Fläche um den Schirm herum übrig bleibt. Manch einer wird sich jetzt fragen, warum dieser dann nicht auf unserer großen freien Fläche die wir bereits haben gebaut wird. Auch dafür gibt es wieder eine Erklärung. Der Tiki-Hut darf keine Landflächen überdecken. Wie so viele Dinge beim Hausbau, ist auch das per Building-Code geregelt. Damit man sich das besser vorstellen kann, hier mal ein Bild unseres derzeitigen Docks:

Bootsdock Villa Coral Laguna
Bootsdock Villa Coral Laguna

Der Sonnenschirm war natürlich nur mal eine Übergangslösung. Ok, so wirklich vergessen haben wir das bei der Bauplanung nicht, von Anfang an war es unser Wunsch einen typisch floridianischen Tiki-Hut auf dem großzügigen Dock zu haben. Aber im Baustress hat man dieses Detail dann doch etwas vernachlässigt, nach dem Motto, das kann man später auch noch bauen. Und genau das ist jetzt soweit. Ende Januar 2014 wird das Dock vergrößert, um noch genügend Fläche "über Wasser" zu bedecken, auf der der Tiki-Hut dann stehen darf. Denn unter diesem Decking auf dem Bild oben, verbirgt sich noch das ursprüngliche Concrete Dock (also ein Beton-Dock). In Kürze folgt hier also Bild- und hoffentlich Videomaterial beim Bau der Dock Erweiterung und Setzen des Tiki-Huts. Bei der Gelegenheit wird auch noch der Grund unter dem Bootslift ausgeblasen. Auch hier sind wir gespannt auf die Bilder, die wir live vor Ort schießen können. Falls Sie sich über meine grammtikalischen Fehler wundern sollten, ich weiß, es müsste eigentlich "die Tiki-Hut" heissen, denn hier ist das englische "Hut", also Hütte gemeint. Man spricht tatsächlich von einer Tiki-Hütte, auch in der "Umbrella"-Form, also Sonnenschirm-Form. Denn die typische Form ist tatsächlich die einer Hütte. Damit sind diese, oft mit Hawaii-Feeling verbundenen Bars gemeint, die eine rechteckige Form haben, also wie eine Hütte. Wir reden also nicht von einem Hut zum Aufsetzen, wobei der entschieden günstiger wäre ;-)

Und so soll das ganze dann laut Plan aussehen:

Dock Erweiterung Tiki-Hut Villa Coral Laguna
Dock Erweiterung Tiki-Hut Villa Coral Laguna

Abnahme (C.O. Certificate of Occupancy)

Fertig!

Frontansicht

Nach gerade einmal knapp 7 Monaten ist alles vorbei. Der Bau ist abgeschlossen, die Abnahme gemacht und das C.O. (Certificate of Occupancy) ausgetsellt. Damit ist die Villa offiziel bewohnbar. Tatsächlich verlief alles ohne Verzögerung termingerecht ab, auch die Abnahme stellte kein Problem da. In den letzten Wochen wurden noch kleinere Detailarbeiten ausgeführt, die Endreingung gemacht und die Bepflanzung fertig gestellt.

Pool

Unserer im Mai im Voraus geplanten Möbellieferung für den 22.07. steht also nichts im Wege. Es wirklich sehr beruhigend, wie einfach das alles doch scheint. Wir haben bis zum Schluss mit Problemen gerechnet, man dachte immer wieder, das kann es doch gar nicht geben. Einen Neubau so ganz ohne Probleme, Verzögerungen oder anderen Hiobs-Botschaften, das gibt es nicht einmal in Deutschland.

 
Südseite

Tatsächlich neige ich jedoch dazu zu behaupten, das man uns hier auf der anderen Seite des Globus in Sachen Zuverlässigkeit ganz schön was vor macht. Auch von anderen Bauherren haben wir nur Positives gehört. Natürlich kommt es elementar auf die richtige Wahl des Builders und einen zuverlässigen, qualifizierten Baubetreuer an. Was das angeht sind wir sicher, dank vieler Erfahrungsberichte im Internet, voll ins Schwarze getroffen zu haben. 

Bootsdock

Markus Hartwich war es, der uns überhaupt erst zu der Idee des Neubaus geführt hat. Dank seiner hoch informativen Webseite sind wir überhaupt erst zum Thema Neubau gekommen. Vorher wäre es uns unverständlich gewesen, wie man denn über eine solche Entfernung selbst und auch noch individuell bauen kann. Aber dank einer hervorragenden Kommunikation und ausgezeichneten Beratung sind wir diesen Schritt gegangen und bereuen es keineswegs.

 
Masterbad

Keine Frage blieb unbeantwortet, nichts ungelöst und man kann getrost sagen, alle unsere Wünsche wurden erfüllt. Die Erwartungen waren hoch und wurden bei weitem übertroffen. Ich glaube, wenn Sie unsere vergangenen Berichte verfolgt haben, werden sie zum gleichen Schluss kommen. Die Bilder sprechen für sich. Mit Markus an unserer Seite machte es Woche für Woche auf´s Neue einen Riesenspass, den Baufortschritt durch seine souveräne Berichtserstattung und die wöchentlichen Bilder zu verfolgen.

Greatroom

Es ist schon Schade, dass das jetzt zu Ende geht. Wir haben mit Markus nicht nur einen tollen Makler und Baubetreuer kennengelernt, sondern einen Meschen der ein Höchstmaß an Vertrauen durch sein Engagement und seine Qualitäten verdient hat. Wir hoffen auch in Zukunft den Kontakt nicht zu verlieren, auch wenn wir nur 1-2 Mal im Jahr in Cape Coral sein können. Wäre da nicht die "Geldfrage", könnte man das Bauen mit ihm glatt zum Hobby machen.

Equipment

Aber zum perfekten, vertrauenswürdigen Baubetreuer gehört auch der perfekte Builder. Das ist für uns zweifelsohne Doug Laskowitz von Community Homes. Die beiden sind ein grandioses Team. Trotz einer boomenden Baubranche und dank seinem guten Ruf einer ausgelasteten Auftragslage, hatten wir immer auch persönlichen Kontakt zu Doug dem Inhaber. Das ist nicht selbstverständlich, für uns aber ein Muss, welches Vertrauen schafft.

Front

Leider mussten wir selbst parallel miterleben, wie manch einer sich von der Größe und Popularität eines Unternehmens hat blenden lassen und letztendlich nicht glücklich damit wurde. So sind wir froh, dank Markus die Wahl für Doug getroffen zu haben. Auch er tut alles für die Kundenzufriedenheit, auch wenn das sicher nicht immer einfach ist, schon gar nicht bei anspruchsvollen, qualitätsorientierten, deutschen Bauherren, wie wir welche sind.

Südseite

Alles in allem müssen wir aber sagen, jeglicher Zweifel an Qualität oder Standard gegenüber deutschen Häusern ist aus dem Weg geräumt. Massivbauweise, Energieeffizienz durch Ziegeldächer, Impact Wärmeschutzverglasung, intelligente Klimasteuerungen die sogar aus Deutschland regelbar sind und vieles mehr zeigen, dass sich amerikanische Häsuer nicht hinter der so hoch gelobten deutschen Qualität verstecken müssen. Ganz im Gegenteil.

Spa

Viele Dinge sind innovativ, zeitgemäß und einfach ein  "must-have". Vieles ist hier bereits bedingt durch die Bauvorschriften, die nach diversen Hurricans immer wieder verschärft wurden, stabiler  und sicherer Gebaut als in Deutschland. Zum Beispiel die Hurrican Imapct Wärmeschutzverglasung lässt sich nicht mal mit einer Spitzhacke und roher Gewalt durchdringen. Auch ein quer fliegender Pfahl hat keine Chance. Auch Dachziegel werden hier am Dach befestigt und gegenüber deutschen Dächern nicht nur aufgelegt. Es gibt einiges, was einen staunen lässt und einem einen ganz anderen Qualitätseindruck vermittelt als angenommen.

Zu guter letzt, als Abschluss meines Bauberichtes, möchte ich hier noch einmal meinen Dank zum Ausdruck bringen:

Markus, vermissen werden wir die Zeit unserer intensiven Kommunikation, die sogar manchen Mailserver lahmgelegt hat. Wir danken Dir für über 600 hochauflösende Bilder, die uns zusammen mit Deiner ausführlichen Berichterstattung sieben Monate lang bei einem Projekt begleitet haben, dass ohne Dich so nicht möglich gewesen wäre. Du hast uns zur Realisierung eines Wunschtraumes verholfen, den wir seit 20 Jahren geträumt haben. Nun ist er Realität. Wir wünschen Dir viel Erfolg mit weiteren zufriedenen Bauherren und hoffen, dass wir uns hin und wieder sehen werden. Vielen Dank für alles!

Auch Doug danken wir für einen souverän ablaufenden Bau, der termingetreuer nicht hätte sein können. Seine Erfahrung über viele Jahre hinweg, insbesondere auch mit den Ansprüchen deutscher Bauherren, zeichnen ihn aus. Auch das werden wir sehr vermissen, wenn die knifflige Realisierung eines besonderen Wunsches ein schlichtes "Oh yes, I can do that for you" über seine Lippen kommen lässt. Auch Doug hat uns in jeder Hinsicht überzeugt. Wir danken Euch beiden von ganzen Herzen!


Balustraden

Säulen als Zierelemente...

Eigentlich als reiner Zier-Effekt gedacht, der wunderbar zum Stil des Hauses passt, sind die kürzlich installierten Balustraden im Eingangsbereich. Wobei bei näherer Betrachtung sogar doch ein Nutzen daraus resultiert. Sie dienen als Abtrennung zwischen Eingangsbereich mit Pavers und dem bepflanzten Bereich vor dem Haus.

Balustrade links
Balustrade rechts


Blinds (Jalousien)

Eigentlich schon fast ein Thema der Einrichtung...

Als "Blinds" oder auch "Shutters" werden hier Jalousien bezeichnet. Richtige Rolläden oder Rollädenkästen wie in Deutschland üblich, gibt es hier nicht. Abgedunkelt wird hier generell über innenliegende Jalousien. Es gibt verschiedene Lösungen. Sehr verbreitet sind die vertikalen "Blinds", die sich verstellen lassen, so wir sie in Deutschland oft in Büroräumen vorfinden. Im privaten Bereich gefällt uns dies gar nicht. Jalousien, deren Lammellen horizontal verlaufen, mit Schnur zu bedienen sind, sehen aber auch nicht viel schöner aus. Aus diesem Grund waren wir von der folgenden Lösung auch so begeistert. Tatsächlich gibt es hier elektrische Jalousien, die aus einer Art Zell-Stoff sind und ähnlich wie ein richtiger Rolladen aussehen. Es gibt die Variante, die lichtdurchlässig ist und eine die komplett verdunkelt. Da es aber hier primär um die "Privacy" und den Sonnenschutz geht und die Jalousien auch tagsüber eher geschlossen bleiben, haben wir uns für die lichtdurchlässige Variante entschieden. Im Urlaub schläft man normalerweise eh nicht lange! Zu schade ist die Zeit um das schöne Wetter und Klima zu "verschlafen". Die Abdunklung, die man mit diesen Teilen erreicht, ist gerade im Urlaub auch für die 100%-Dunkelschläfer, wie ich einer bin, ausreichend.

Binds
Blinds

Blinds
schön aufgeräumt im offenen Zustand
Blinds
Privacy im geschlossenen Zustand

Blinds
Blinds


Pool LED-Beleuchtung

Es werde Licht...

Inzwischen wurde die Pool-Beleuchtung in Betrieb genommen. Hierbei handelt es sich um die stromsparende, langlebige LED-Technik, die auch einen rotierenden Farbwechsel ermöglicht. Dieser wird dann später per Fernbedienung geregelt. Wir sind gespannt, wie es im Dunkeln aussieht.

Pool LED Licht
Pool LED Licht


türkisfarbenes Wasser!

Und da plätschert es...

Endlich ist es soweit! Heute sehen wir zum ersten Mal das türkisfarbene Wasser des gerade fertig gewordenen Pools. Zur Zeit wird noch an der Bepflanzung gearbeitet, die Palmen sind teilweise noch geschnürt und auch der Lavastein für die ganzen Beete und Curbings fehlt noch. Kaum zu glauben, dass hier fast 5000kg des Lavasteins benötigt wird. Noch einige andere Kleinigkeiten, wie zum Beispiel der Maler für das entgültige finish, dann sollte wenn alles glatt geht in wenigen Tagen die CO durch und alles offiziell fertig sein.

Pool
Pool
Pool

Pool-Belag (Pebble)

Ein weisser Pool?

Nein, bestimmt nicht. Die meistgewählte Farbe eines Poolbelages ist doch ein helles Türkis oder Blau. Betrachtet man die Bilder auf denen gerade der Pool-Belag (Pebble) aufgebracht wird, könnte man jedoch meinen, wir haben uns für ein Weiss entschieden. Tatsächlich ist es aber so, dass die Farbe erst entsteht, wenn das Wasser drin ist. Kaum vorstellbar, aber auch dieser Pool wird nachher türkisfarbenes Wasser wie in der Karibik haben. Beim Pebble handelt es sich um ein patentiertes, hier gängiges Stein-Material zur Beschichtung von Pools.

Pool-Pebble
Pool-Pebble
Pool-Pebble

Bepflanzung (Landscaping)

Es wird grün...

Keine Option, sondern ein per Code (Bauvorschrift) vorgeschriebenes Muss ist die Bepflanzung und Bewässerung eines Grundstückes, sobald es mit einer Villa bebaut wird. Vollflächiger Rasen (der hier ausschließlich als Rollrasen ausgeführt wird), Sträucher, Büsche, zwei Schattenbäume und soweit ich weiß auch eine Palme sind minimum, dann erst gibt es eine Abnahme. Alles weitere ist optional, aber unserer Meinung nach genauso notwendig. Erst in Verbindung mit mehreren großen Palmen bekommt auch die Villa ihr endgültiges Gesicht. Ausserdem, was wäre Florida ohne Palmen, nicht mehr als ein Wald ohne Bäume. Für das Landscaping wird hier mit schweren Gerät angefahren, umso schneller ist alles vorbei. Nicht selten haben wir bereits große Sattelschlepper gesehen, die zugebundene Palmen bis zu einer geschätzen Länge von 10m transportieren. Auch die kleinen Pygmy-Dates auf den Bildern sind noch "geschnürt", wir sind gespannt wie sie nächste Woche aussehen, wenn sie ihre Blätter entfalten konnten.

Innerhalb einer Woche änderten sich die Bilder von überwiegend "sandfarben" zu lebendig grün. So bekommt das ganze gleich ein ganz anderes Gesicht. Auf den Bildern gut zu sehen das hier weitgehend übliche "Curbing", eine Art Rasenkante um jede größere Pflanze. Dieser Bereich wird dann noch mit dunkelroten Lavastein gefüllt, dann sieht das absolut sauber aus.

Landscaping
Landscaping
Landscaping

Landscaping
Landscaping

Landscaping
Landscaping


Duschkabinen (Framless Showers)

Verglaster Regenwald...

Endlich sind auch die "Frameless Showers", also die rahmenlose Duschkabinen zu sehen. Die Glasflächen werden völlig ohne störende grosse Rahmenelemente montiert, was den edlen Eindruck der Bäder vervollständigt. Da die Türen sehr schwer sind, müssen diese laut Vorschrift an einer Wand montiert sein. Deswegen ist auch die Eingangstür in Bathroom 2 (Pool-Bad) an der Wand angeschlagen und nicht an der Ecke. In Bathroom 3 lässt sich das nicht realisieren, hier kommt ein kleiner Stützrahmen zum Einsatz, da die Tür nur an der Ecke sitzen kann. Dazu später mehr nach Fertigstellung.

Bathroom 2
Bathroom 2
Bathroom 2
Bathroom 2

Die Bäder haben inzwischen auch alle Lampen, Spiegel und das Mosaik bekommen, welches als "Backsplash" dient.

Bathroom 3
Bathroom 3
Bathroom 4
Bathroom 4

Bathroom 4
Bathroom 4
Masterbath
Masterbath

Masterbath
Masterbath

Waschmaschine und Trockner sind auch schon da

Laundry
Laundry

Elektrische Garagentore

Ohne Handarbeit...

Garagenöffner
Garagenöffner

...bewegen sich hier die Garagentore. Das ist Standard, ich habe hier noch nie eine Garage mit Handbetrieb gesehen. Was aber ganz sicher etwas besonderes ist, sind die isolierten Garagentore. Wenn Sie schon mal Gast einer Florida-Villa waren, haben Sie vielleicht die Garage mit dem Wellness-Raum verwechselt, weil Sie glaubten Sie stehen in der Sauna. Tatsächlich sind die meisten, bzw. üblichen Garagentore aus ganz dünnen Kunststoff, so dünn dass man den Eindruck hat, eine PET-Flasche ist stabilder. Unser Builder verbaut von sich aus bereits nur isolierte Garagentore, die wesentlich stabiler sind, einen massiven Eindruck machen und wesentlich weniger Hitze von Draußen in die Garage lassen.

isolierte Garagentore
isolierte Garagentore
isolierte Garagentore


Klimaanlagen (AC)

Bald wird´s kühl im Haus...

zwei Klimaanlagen

Die Klimaanlagen werden montiert. Ja richtig, Anlagen, also nicht nur eine. Zugunsten einer effizienteren Steuerung und Verteilung, bekommt die Villa Coral Laguna zwei getrennte Klimaanlagen, für verschiedene Bereiche. Masterbedroom, Masterbath, und Büro sind über eine Anlage geregelt. Greatroom, Kitchen und die restlichen Gästezimmer sowie deren Bäder werden über die zweite Klimaanlage getrennt geregelt werden. Da wir in Deutschland Fans vom Gebäudesystembus KNX (ehemals EIB) sind, wollten wir auch in Florida auf einige dieser angenehmen Steuerungsmöglichkeiten nicht verzichten. So bekommen die Klimaanlagen auch einen Remotezugriff per Web, um jederzeit den Status abfragen zu können oder diese aus der Ferne zu regeln.

AC1
AC2


Weg zum Dock

Kurz und knapp...

...der Weg zum Dock ist auch fertig. Die Pavers wurden hier wie auch in der Einfahrt und am Weg auf der Südseite vorbei mit, ich schätze mal Mager-Beton fixiert und befestigt, damit nichts mehr verrutscht.

Weg zum Dock
Weg zum Dock
Weg zum Dock


Granit-Arbeitsplatten und Waschtische (Countertops)

Der Naturstein ist da...

Countertops

Letzte Woche haben wir live vor Ort in der Natursteinfabrik noch ein zweites Mal einen Blick auf unsere in der Color-Session ausgewählte Granitplatten geworfen. Hierbei wurde noch einmal genau festgelegt, wie die Kanten und Rundungen aussehen sollen und wo die Ausschnitte zu plazieren sind. Ein Fehler wäre hier fatal, von daher lieber 3 Mal drüber sprechen. Aber wie immer kann man sich auf alle verlassen. Hier wird einfach sauber und korrekt und vor allem termingetreu gearbeitet. Heute erreichten uns bereits die Fotos auf denen alle Countertops eingebaut sind. Sogar die als Spritzschutz (Backsplash) gewählte Granitplatte an der Wand der Küche passt perfekt zu den Steckdosenausschnitten. Über dem Herd typisch für Amerika, der Platz für die Mikrowellen- und Abzugshaubenkombi. Eine geniale Lösung, ist praktisch, spart Platz und sieht einfach besser aus. Links im Bild, der Platz für den großen Side-By-Side Kühl-/Gefrierkombi mit Wasser- und Eisspender.

Kitchen

Es gibt hier auch sehr schöne Küchenfronten, die typisch europäisch rüber kommen, mit glatten Flächen ohne Bögen oder Absätzen. Die finden wir zwar auch schön, passt aber unserer Meinung nach nicht zu einem solchen Haus. Etwas amerikanisch muss es schon sein, nur nicht übertrieben. Aber wir haben uns bewusst auch bei den Küchenfronten für die "Arches" (Bögen) entschieden, da sich diese ja auch im Wohnraum bei den Durchgängen oder beispielsweise beim Entertainment-Center wiederfinden. So fügt sich alles zusammen.

Unten dann die freihstehende Küchenzeile mit Platz für den Geschirrspüler, sowie den großen Tresen. Ich sehe da schon den Cocktail stehen...

Countertops
Countertops

Countertops

Masterbath
Masterbath

Und so sieht das dann im Masterbad mit Granitplatte aus. Im Gegensatz zur Küche wird hier als Backsplash das gleiche Mosaik wie in den Duschen verwendet. Wir lassen uns überraschen, da wir das live noch nicht so gesehen haben. Aber wir sind offen für Neues und wollen es einfach probieren. Unschwer zu erkennen anhand der kleinen Ausschnitte, hier werden keine Unterbauwaschbecken verwendet, sondern Aufsatzwaschbecken.

Poolbath
Poolbath
Bathroom 4
Bathroom 4

Masterbath Shower
Masterbath Shower
Laundry
Laundry


Küchen- u. Badmöbel (Cabinets)

Massive Echtholzmöbel auch in der Waschküche...

Laundry
Laundry

Das hört sich übertrieben an, gehört bei unserem Builder aber zum Standard. Es werden die gleichen Cabinets (so bezeichnet man sämtliche Küchen-Unterbauschränke, Wandschränke und Badezimmer-Unterbauschränke) in allen Räumen verwendet. Auch wenn die Laundry ja nur die "Waschküche" ist, so ist sie in den Staaten aufgrund des fehlenden Kellers eher ein weiteres Stück Wohnraum, der zusätzlich Platz bietet und immer auch als Durchgang von Garage zu Wohnraum dient.

Kitchen
Kitchen

Von daher wird auch hier geklotzt und nicht gekleckert. Ja sogar die gleiche Granitplatte wird als Waschtisch verwendet. 

 

Die Qualität der Möbel ist erstaunlich. Massive Echtholztüren mit einem feinen, wertigen Look & Feel. Auch eine hochwertige Schubladen-Einzugsautomatik gehört hier bereits zum Standard, kein Vergleich zu unserer Küche in Deutschland von einem schwedischen Hersteller.

Kitchen
Kitchen
Great-Room mit Kitchen
Bathroom 2 (Pool-Bath)
Bathroom 2 (Pool-Bath)
Bathroom 4
Bathroom 4


Duschen gefliest

Duschen mit Mosaik...

Masterbad Eckbadewanne
Masterbad Eckbadewanne

Die Fliesenleger leisten hervorragende Arbeit. Alles fügt sich schön zusammen und ist sauber verlegt. Das Fugenmaterial hat eine einheitliche Farbe und passt ebenfalls sehr gut zu den anderen ausgewählten Naturfarben von Bodenfliesen, Wandfliesen, Wandfarbe und das Mosaik. Fehlen nur noch die Granitplatten, die in Kürze als Waschtische aufgesetzt werden und dann mit verschiedenen brauntönen ähnlich dem Mosaik auch harmonisch zusammenpassen. Diese haben wir vor dem Schneiden extra noch mal begutachtet.

Masterbad Dusche
Masterbad Dusche
Masterbad Dusche
Masterbad Dusche

Auf den nächsten Bildern wird ein schönes Detail sichtbar, über das wir uns sehr gefreut haben. Die Dusch-Armaturen sitzen nicht direkt unter der Brause im Wasserstrahl, sondern etwas versetzt. So kann man ohne nass zu werden das Wasser aufdrehen und bekommt nicht gleich den ersten Schucker kaltes Wasser ab. Auch nicht von den Regenwaldbrausen, die aus der Decke ragen.

Bathroom 2 (Pool-Bad)
Bathroom 2 (Pool-Bad)
Bathroom 3
Bathroom 3


Panorama Screen

Ungetrübte Aussicht...

Innerhalb von nur 2 Tagen nach Anlieferung ist auch der riesige Panorama-Screen fertig, auf den wir besonders stolz sind. Als wir das erste Haus mit einem solchen Screen betreten hatten, wussten wir zuerst nicht woran es liegt, dass einem die Poolarea so großzügig vorkam. Man hatte einfach nur das Gefühl, irgend etwas ist hier anders als bei anderen Häusern. Bis wir dann von Markus unserem Makler auf diese Besonderheit aufmerksam gemacht wurden und sich ein großer "Aha-Effekt" breit machte.

Während die übliche Bauweise von Screens viele kleine, meist in weiß gehaltene Streben vorsieht, hat man bei Häusern mit einem Überlauf-Pool zumindest entlang der Überlaufkante ein Panorama-Element verbaut. Was spricht aber dagegen, nur solche großflächigen Panorama-Elemente zu verwenden? Eigentlich nichts, denn die dafür notwendigen stärkeren Standsäulen sehen nicht nur besser aus, sondern sind in dieser Stärke fast schon Pflicht. Auch hier haben sich bezgl. der Hurrican-Festigkeit die Building-Codes verändert. Wir finden, es ist kein Vergleich mehr zu den "alten" Käfigen, die ganz besonders in weißer Farbe mit ihren vielen kleinen Streben in kurzen Abständen den natürlichen Ausblick stören. Schauen Sie mal im Foto unten auf den Screen des gegenüberliegenden Hauses.

So war es in Sachen Bauplanung von Beginn an ein Muss, einen Panoramascreen zu bauen, wie es ihn bisher eher selten gibt. Mit ein Grund, warum es wichtig ist, den richtigen Builder zu haben, der hohe Ansprüche als selbstverständlich empfindet und auf diese auch jederzeit eingehen kann. Bei diesem Teil des Bauabschnittes war es gar kein Problem, denn das gehört bei ihm bereits zum Standard.





Stromzähler

Noch steht er still...

Die Stromzähler werden hier generell aussen montiert und können so jederzeit abgelesen werden. Inzwischen wird dies aber auch online gemacht. So sehen die Geräte hier aus:

Stromzähler
Stromzähler

Fliesen (Tiles)

Der Bodenbelag...

Die Fliesen sind fast schon fertig gelegt, diese Woche müsste verfugt werden. Da es hier ja keinen Estrich gibt und somit keine  Sollbruchstellen, wird direkt auf die Bodenplatte gefliest. Es gibt keine sichtbaren Schnitte zwischen den Räumen und auch in die Schränke hinein wurde nahtlos gefliest. Normalerweise wird in der Küche nicht unter den Cabinets (Schränke) gefliest, für uns deutsche irgendwie unsinnig und unvorstellbar. Da Doug aber von seiner deutschen Kundschaft weiß, dass wir etwas anders ticken als die Amerikaner, war es überhaupt kein Problem uns auch diesen Wunsch zu erfüllen.

Das Bild vom Foyer gibt als einzigstes Foto ohne Blitz die Farbe der Wand und der Fliesen naturgetreu wieder, auf den anderen Blitzfotos kommt alles etwas "gelber" rüber, was in natur aber nicht der Fall ist.

Masterbedroom
Masterbedroom
Breakfast Nook
Breakfast Nook

Masterbath
Masterbath
Great Room
Great Room

Laundry
Laundry
Great Room
Great Room

Bedroom 3
Bedroom 3
Bedroom 4
Bedroom 4

Foyer
Foyer
Den (Büro)
Den (Büro)

Bathroom 4
Bathroom 4
Kitchen
Kitchen

Bathroom 3
Bathroom 3


Pflastersteine (Pavers)

Weiter geht´s mit Farbe...die Pavers sind da...

So langsam aber sicher kommt die Regenzeit, der Himmel ist grau, doch auf dem Bau wird´s bunt. Die farbigen Pflastersteine (Pavers) sind da und wurden auch schon fast überall verlegt. Farbe, Größe und Verlegeart passen für unseren Geschmack optimal zum Haus. Wir hatten viele Farbvariantionen gesehen, die Auswahl ist groß. Doch die Wahl viel auf das, was wir auch schon bei einigen anderen Häusern auf größerer Fläche gesehen haben. Ich denke, das war gut so.

Einfahrt gepflastert
Einfahrt gepflastert
Einfahrt gepflastert

Sidewalk Equipment-Niche
Sidewalk Equipment-Niche
Sidewalk Bedroom 3 & 4
Sidewalk Bedroom 3 & 4

Sidewalk
Sidewalk
Lanai
Lanai

Pooldeck
Pooldeck
Pooldeck
Walkway
Walkway

Sidebands
Shower

Entrance left
Entrance right

Planter 1

Die freien Stellen auf dem Pooldeck sind die "Planter". Das sind Pflanzbeete, die später mit Lavastein abgedeckt werden. Hier finden ein paar Büsche und kleinere Palmen platz, die sowohl automatische Bewässerung als auch Beleuchtung bekommen.

Planter 2


Aussenfarbe fertiggestellt

Die Aussenfarbe und der Trim sind fertig...

Inzwischen sind die Lackierarbeiten im Aussenbereich abgeschlossen...da hat doch noch einer den Pinsel in der Hand...ok, die letzten Pinselstriche werden gemacht:

Poolarea
Poolarea
Front
Südseite

Pool-Randfliesen (Waterline Tiles)

Die Randfliesen von Pool und Spa wurden gesetzt...

"Waterline Tiles" heissen hier die Fliesen, die Zwischen Pooloberkante und dem typischen blauen Poolbelag (Pebble) angebracht werden und an der später die Wasserlinie steht. Auch hier kommem wieder Fliesen zum Einsatz, die natürlichen Farben mit einem Mamormuster entsprechen. Auch der Spa ist bereits aussen mit diesen Fliesen belegt, über die dann rundherum, also 360Grad, das Wasser in den Pool überläuft:

Poolarea
Poolarea
Poolarea
Poolarea

Pool
Pool

Innenfarbe

Auch innen wird bereits gestrichen...

Im Innenbereich werden gerade die Türen lackiert. Im Gegensatz zu den Wänden werden diese weiß lackiert. Die Wandfarbe ist ein angenehmer, warmer Vanille-Farbton, der sehr gut zu den gesamten Naturfarben des Hauses passen wird. Wir haben sämtliche Farbauswahlen in natürlichen "Earthtones" gehalten.

Master Bedroom
Master Bedroom
Masterbath
Masterbath

Master Bedroom
Master Bedroom
Bedroom 2
Bedroom 2
Bathroom 2
Bathroom 2

Bedroom 3
Bedroom 3
Bedroom 3
Bedroom 3

Bedroom 4
Bedroom 4
Bedroom 4
Bedroom 4

Breakfast Nook & Kitchen
Breakfast Nook & Kitchen
Great Room
Great Room

Büro (Den)
Büro (Den)
Foyer & Dining
Foyer & Dining

Kitchen
Kitchen
Dining & Foyer
Dining & Foyer


Aussenfarbe

Jetzt wird´s bunt...

Vorbei sind die "grauen" Zeiten, jetzt kommt Farbe ins Spiel und schon sehen triste, graue Wände ganz anders aus. Jetzt fehlt zum gelben (oder vanille-farbenen) Haus, roten Dach und blauen Himmel nur noch der grüne Rasen...dann wäre es das perfekte Bild. Ich teile mal ausnahmsweise meine momentanen Gedanken bei diesem Bild: "War das wirklich vor gerade mal 4 Monaten noch eine wilde Wiese? Das geht wirklich unglaublich schnell...wahrscheinlich werde ich mich wiederholen, wenn in wenigen Wochen das Wasser im Pool plätschert. Aber jeder Baufortschritt von einem auf das nächste Bild ist jetzt einfach nur noch schöööööööön"

Hier werden die "Trims" gestrichen
Hier werden die "Trims" gestrichen
Aussenfarbe
Aussenfarbe

Pool Randsteine (Bullnose Tiles)

Was hat eine Stiernase mit einem Pool zu tun?

Das ist mal eine witzige Bezeichnung für abgerundete Randsteine, die an der Poolkante verwendet werden: "Bullnose Tiles" heissen die Platten, aber was die mit einer Stiernase zu tun haben? Vermutlich wegen der Rundung. Wie auch immer, aus diesem Grund nenne ich hin und wieder die Bezeichnungen hier im Bericht, auf die man vermutlich sonst so nicht kommen würde. Bei einer Übersetzung vom Deutschen ins Englische würde man vermutlich nach "Curbs" fragen, der eigentliche Ausruck für Randsteine. Das würde aber sicher keiner sofort verstehen. Denn als Curbs werden hier hauptsächlich Pflanzbeet-Einfassungen oder Einfassungen um Palmen bezeichnet. Das ist auch ein witziges Thema, was die Herstellung angeht, aber dazu mehr in den nächsten Wochen. Nun zurück zum Thema, die Poolrandsteine, also Bullnose-Tiles wurden gesetzt, jetzt sieht das schon viel besser aus.

"Bullnose Tiles" am Pool
"Bullnose Tiles" am Pool
"Bullnose Tiles" am Pool
"Bullnose Tiles" am Pool


Zierleisten Teil 2 (Window & Door-Trim)

Weiter geht´s mit den Zierleisten...

Das Window- and Door-Trim, so sagt man hier auch zu den Zierleisten um Fenster und Türen, ist fast fertiggestellt und wird noch gestrichen. Auch das Crown-Molding der Coffer-Ceilings (Kassettendecken) ist fertig.

Inzwischen sind auch alles "Sliders" eingebaut, dass sind die dicken, massiven, aus ca. 2cm starken und mehreren Lagen Glas bestehenden Schiebetüren der "Low E Hurrican Impact Schutzverglasung". Bis zu unserer Besichtigung eines Musterhauses im August 2012, hatten wir noch nie eine solche massive Schiebetür in Florida gesehen. Das ist kein Vergleich mehr zu dem "brillenglas-dünnen" Türen und Fenstern von älteren Häusern. Diese sind aber nicht aus undurchsichten Milchglas wie man auf den Fotos meinen könnte, sondern lediglich bereits abgeklebt, da draussen schon die Aussenfarbe aufgetragen wird. Auf den Bildern des Greatroom sehen wir nun auch mal "Doug" unseren Builder, der wie immer alles voll im Griff hat!

Masterbedroom
Masterbedroom
Masterbath
Masterbath
Durchgang Masterbedroom
Durchgang Masterbedroom

Masterbedroom
Masterbedroom
Bathroom 2
Bathroom 2
Bathroom 3
Bathroom 3

Bedroom 3
Bedroom 3
Greatroom
Greatroom
Bedroom 2
Bedroom 2

Greatroom
Greatroom
Kitchen & Nook
Kitchen & Nook
Den (Büro)
Den (Büro)
Kitchen
Kitchen

Bedroom 4
Bedroom 4
Bathroom 4
Bathroom 4


Dach gedeckt (Roof Tiles)

Jetzt kann´s regnen...

Die Dachdeckerarbeiten sind abgeschlossen, auch wenn die Regenrinnen (Gutters) rings um das Haus noch fehlen, Regen ist jetzt gar kein Problem mehr. So hat sich bewiesen, ein Baustart zum Dezember oder Januar ist die richtige Entscheidung, bevor im Juni die Regenzeit anfängt. Übrigens sind Regenrinnen inzwischen auch per "Building Code" (Bauvorschrift) vorgegeben, aber nur an der Forntseite des Hauses. Unser Builder bietet diese schon komplett um das Haus herum als Standard an. Das ist nicht selbstverständlich und normalerweise ein Upgrade. Wer schon Häuser ohne gesehen hat, weiß, warum diese auf jeden Fall Sinn machen. Regen ist dreckig und hinterlässt hässliche schwarze Spuren, mit "Gutters" kann einem das egal sein und man erfreut sich auch nach Jahren noch an schönen farbigen Pflastersteinen (Pavers) und einer sauberen Poolarea.

fertig gedecktes Dach der Villa Coral Laguna
fertig gedecktes Dach der Villa Coral Laguna

Zierleisten (Crown Molding)

Nach Abschluss der Trockenbauarbeiten kommen die typischen Zierleisten...

Sie dürfen in keiner amerikanischen Villa fehlen, die typischen Zierleisten am Übergang der Decke zur Wand und Wand zu Fussboden. "Crown Molding" nennt man das hier, dadurch verstärkt sich der Effekt der hohen Decken noch einmal. Zudem sieht es auch gut aus. Bis uns die nächsten Bilder erreichen, werden diese Arbeiten vermutlich schon wieder abgeschlossen sein.

Crown Molding Bedroom 4
Crown Molding Bedroom 4
Crown Molding Bathroom 4
Crown Molding Bathroom 4
Crown Molding Bedroom 3
Crown Molding Bedroom 3


Trockenbau abgeschlossen

Auch die letzten Ständerwände sind nun mit Trockenbauplatten verschlossen...

Nur wenige Tage nach Beginn der Installation der Gipskartonplatten (Trockenbauwände) ist bereits alles erledigt. Der Arbeitsschutz in Deutschland würde es vermutlich nicht ermöglichen, obwohl es schon sehr praktisch ist, das Arbeiten auf Stelzen (siehe Bild rechts, zweites von oben). Tatsächlich schnallen sich die Gipser hier Stelzen an die Füsse und sparen sich das ständige auf und ab von der Leiter und müssen eine solche nicht mal verstellen. So geht alles sehr zügig voran und binnen weniger Tage sind nicht nur alle Platten installiert sondern auch noch alle Zwischenräume vergipst.

Dining Area
Dining Area
Kitchen Area
Kitchen Area

Entertainment Center
Entertainment Center
Great Room
Great Room

Lanai
Lanai
Masterbedroom
Masterbedroom

Masterbath
Masterbath
Masterbedroom
Masterbedroom

Masterbath
Masterbath
Master WC
Master WC

Bedroom 2
Bedroom 2
Bedroom 2
Bedroom 2

Bathroom 3
Bathroom 3
Bathroom 2
Bathroom 2

Bedroom 3
Bedroom 3
Bedroom 4
Bedroom 4
Bathroom 4
Bathroom 4

Garage
Garage
Laundry
Laundry mit den Anschlüssen für die "weisse Ware"
Laundry
Laundry, rechts der spätere Einbauschrank


Putzarbeiten abgeschlossen

Aussenputz ist fertig...

In den letzten Tagen wurde nun auch der Aussenputz inklusive der Trims fertiggestellt. Auch das Dachdecken neigt sich dem Ende zu.

Frontseite verputzt
Frontseite verputzt
Masterbath verputzt

Nordseite verputzt
Westseite verputzt

Westseite verputzt
Südseite verputzt

Westseite verputzt

Trockenbauwände (Drywalling)

Der Trockenausbau beginnt...

Kaum ist die Isolierung drin, beginnen auch schon die Arbeiten für den Trockenwand-Ausbau. Die folgenden Bilder sprechen für sich, diese entstanden binnen weniger Tage. In den Bädern werden im Nassbereich Gipskartonplatten mit Dampfsperre verwendet, daher die unterschiedliche Farbgebung.

Drywalling Greatroom
Drywalling Greatroom
Drywalling Kitchen
Drywalling Kitchen

Drywalling Greatroom
Drywalling Greatroom
Drywalling Dining
Drywalling Dining

Drywalling Masterbedroom
Drywalling Masterbedroom
Drywalling Masterbathroom
Drywalling Masterbathroom

Drywalling Laundry
Drywalling Laundry
Drywalling Bedroom 4
Drywalling Bedroom 4

Drywalling Bathroom 4
Drywalling Bathroom 4
Drywalling Kitchen
Drywalling Kitchen

Drywalling Garage
Drywalling Garage
Drywalling Garage
Drywalling Garage


Isolierung (Insulation)

Isolierung der Decken...

Isolierung Bedroom 4
Isolierung Bedroom 4

Ja, Sie haben richtig gelesen. In der Tat fällt die Isolierung hier ganz anders aus als in Deutschland. Nicht das Dach wird isoliert, sondern die Decken direkt über der Drywall (Gipskartonplatten), da hier ja keine Stahlbetondecken verwendet werden. Die restliche warme Luft, die trotz reflektierender Dachziegel noch im Dachstuhl entsteht, zieht durch eine entsprechende Lüftung nach oben ab. Dies wird durch die Soffits erreicht, ein luftdurchlässiges Lochblech, welches das ganze Dach umrandet. Der gesamte Dachstuhl ist also hinterlüftet.

Bei der Isolierung handelt es sich um eine "R30 EcoTouch Fiberglass Insulation", welche fast zu 100% aus natürlichen Materialien besteht. 58% davon besteht aus recycleten Glas.

Isolierung Bedroom 3
Isolierung Bedroom 3
Isolierung Bedroom 2
Isolierung Bedroom 2

Isolierung Greatroom & Kitchen
Isolierung Greatroom & Kitchen
Isolierung Den (Büro)
Isolierung Den (Büro)

Isolierung Greatroom & Kitchen
Isolierung Greatroom & Kitchen
Isolierung Masterbath
Isolierung Masterbath

Im Bild oben und unten zu sehen, die abgesetzten Kassettendecken, die später indirekt beleuchtet werden und ein zusätzliches Gefühl für die Raumhöhe vermitteln. Diese Art der absgesetzten Decken mit späteren "Crown-Molding" (Zier-Randleisten) ist für den geläufigen Villen-Standard ein absolutes Must-Have, wie auch die wesentlich höhere Raumhöh. Es wird hier einfach erwartet. Die Türen sind nicht schmäler, obwohl sie so wirken (siehe Bild rechts), sondern so hoch, wie in Deutschland die gebräuchliche Deckenhöhe von 2,80m. So vermitteln Sie einen viel schlankeren Eindruck.

Isolierung Masterbedroom
Isolierung Masterbedroom
Isolierung Laundry
Isolierung Laundry

Isolierung Dining
Isolierung Dining
Isolierung Foyer
Isolierung Foyer


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Dock Update

Kurzes Update...

Inzwischen wurden die Dock-Ropes (Geländer-Ersatz) angebracht. Nun sollten noch die Abschlüsse für die Piles montiert werden (Abdeckungen der Oberseite der Pfosten). Ich glaube dies hier ist auch das erste Regenfoto nach 3 Monaten Bauzeit.

Dock Rope

Entertainment-Center

Kurzer Blick nach Innen...

Noch nicht viel zu sehen aber dennoch einen Blick wert ist die Unterkonstruktion des Entertainment-Centers im Great-Room. Im Moment sieht man noch hindurch bis zum Masterbedroom. Wenn es erstmal mit den Dry-Walls verkleidet ist, integriert sich diese Regal- oder Schrankkombination komplett ins Wohnbild. Die Wände werden in gleicher Farbe gestrichen wie die restlichen Räume. So entsteht ein nicht aufdringlicher Platz für alle Geräte wie 60"-LED-TV, Playstation, Wii und Hifi-Anlage. Die Leerrohre, die nach links und rechts verlaufen dienen einer verdeckten Installation der Lautsprecherkabel. Auch Bücher und Deko finden ausreichend Platz. So braucht man sich schon keine Gedanken machen über eine TV-Wandhalterung, Schrank oder Regal. Das ist auch das schöne bei den Schlafzimmern. Amerikanische Häuser werden generell mit Einbauschränken, teilweise begehbar, gebaut. Schlafzimmermöbel beschränken sich somit auf Bett, Nachttische, eventuell noch "Dresser" (eine Schubladenkomode mit Spiegel).

Entertainment-Center

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Fenster- und Türen Trims

Es geht weiter mit Verputzen und den Zierahmen...

Garagentor-Rahmen

"Trims" wird das hier auch genannt. Eine Art lackierter Zierrahmen um die Fenster und Türen. Ab einer gewissen Preisklasse ist das zum Standard geworden. Auch wenn es vielleicht für deutsche Bauherren eher unnötig oder verspielt erscheint, gehört es hier zum Villenstil einfach dazu. Der Ami erwartet es auf jeden Fall und würde ein Single Family Home eher abwerten, was den Wiederverkauf erschwert. Das trifft auch auf die Kassettendecken und das Crown-Molding zu. Dazu später mehr, wenn der Innenausbau an der Reihe ist. Dieser beginnt voraussichtlich nächste Woche mit den Isolierungen und der Dry-Wall. Die Dachziegel liegen auch schon bereit, werden aber meines Wissens erst nach Fertigstellung der Aussenfassade gelegt, da diese nicht gestrichen sondern lackiert wird. Lassen wir uns mal überraschen.

Trims
Trims

Und so sieht es inzwischen auf der Lanai aus (Bild unten links). Auch die Verkleidungen für die Pocket-Doors sind verputzt und werden später in gleicher Farbe wie die Aussenwände lackiert.

Lanai
Südseite

Equipment-Niche

Auch die Equipment-Niche nimmt Formen an. Links im Bild der Stromanschluss mit Zähler (ja, dieser sitzt hier generell draussen und kann von Aussen abgelesen werden, bzw. auch online). Die weiße Poolverrohrung bleibt natürlich nicht so, dies dient nur zum versiegeln der Rohre, bis später die Anschlüsse an die jeweiligen Geräte wie Poolpumpe, Wärmepumpe, Spa etc. ausgeführt werden kann. Rechts sihet man noch Anschlüsse für die Klimaanlagen.


Zwischenstand Pooldeck

Das Pooldeck...

Es nimmt inzwiwchen Formen an...das Pooldeck:

Pooldeck
Pooldeck


Beginn Putzarbeiten (Stucco)

Es wird verputzt...

Putzschienen wurden gesetzt
Putzschienen wurden gesetzt

Nachdem nun die Elektrik fertig gestellt wurde und auch alle Netzwerkkabel im Innen- und Aussenbereich verlegt sind, wurde mit den Putzarbeiten (Stucco) begonnen. Hierzu wurden sämtliche Bögen mit Holzformen ausgearbeitet, auf die dann eine Putzmatte zur besseren Haftung des Putzes aufgelegt wird. Ebenso wurden alle Kanten mit Putzschienen belegt. Bis dahin unterscheidet sich das nicht zur Vorgehensweise in Deutschland. Aber nun wurde zum Teil bereits die erste Schicht Putz aufgetragen. Hier wird das wohl mehrlagig gemacht und nicht auf einmal.

Garagen
Garagen
Eingang
Eingang

Eingang
Eingang
Nordseite
Nordseite Masterbath

Lanai
Lanai
Südseite mit Equipment-Niche
Südseite mit Equipment-Niche

Garage
Garage

Rechts zu sehen ist das Netzwerk-Panel in der Laundry, in dem alle Netzwerkleitungen der Zimmer und des Aussenbereiches für die Internet-TV´s sowie Apple-TV´s  zusammenlaufen.

Netzwerk-Panel
Netzwerk-Panel


Fenstereinbau

Fenster sind drin...

Während man auf der Poolseite noch an den Rahmen für die Sliding-Doors arbeitet, sind an der Front und der Seite die ersten Fenster drin. Die Bögen werden anschließend mit Holz ausgearbeitet:

Fenster im Dining-Bereich
Fenster im Dining-Bereich
Fenster im Büro
Fenster im Büro

Masterbath von aussen
Masterbath von aussen
Masterbath von innen
Masterbath von innen
Masterbedroom
Masterbedroom
Rahmen für die Schiebetüren
Rahmen für die Schiebetüren
Rahmenmontage
Rahmenmontage

Am Platz der Sliding-Doors für den Masterbedroom (links unten im Bild) und dem Great-Room (Mitte) sind gut die Vorbereitungen für die Pocket-Doors zu erkennen. Da diese Teile später genauso verputzt sind wie Innen- und Aussenwand, verschwinden die Türen praktisch komplett aus dem Sichtfeld:

Rahmenmontage für die Schiebetüren
Rahmenmontage

Sanitär (Plumbing)

Fortsetzung der Sanitärinstallation...

Wie schon in den vorherigen Berichten über den Zweck beschrieben, sieht man hier nun die beiden installierten Manabloc-Systeme für die beiden Gebäudebereiche. Jede Entnahmestelle wird direkt angefahren:

Manabloc Guestrooms
Manabloc Guestrooms
Manabloc Masterbathroom
Manabloc Masterbathroom

Dank Trockenbau im Innenbereich fällt das zeitaufwendige Schlitze klopfen weg. Rohrleitungen werden in den Ständernwänden über die Decke verlegt, hier am Beispiel der Waschküche:

Waschküche (Laundry)
Waschküche (Laundry)
Waschbecken Laundry
Waschbecken Laundry

Unten zu sehen, dass auch an den Aussenwänden keine Schlitze geklopft werden müssen. Durch die Isolierung und aufgebrachte Lattung für die Gipskartonplatten ist genügen Raum, um Rohrleitungen unter Putz verlegen zu können. Links im Bild die Dusche eines Gästebades mit 2 Mischbatterien, eine für die Wandbrause und eine für die Regenwaldbrause. Rechts im Bild das Masterbad mit dem Anschluss der Wandbrause und an der Decke die Regenwaldbrause:

Dusche Guestbathroom
Dusche Guestbathroom
Dusche Masterbathroom
Dusche Masterbathroom

Unten noch einmal im Detail, wie die Wasserrohrleitungen über die späteren Decken und zwischen der Lattung für die Gipskartonplatten verlaufen:

Anschluss Regenwaldbrause
Anschluss Regenwaldbrause
Anschluss Regenwaldbrause
Anschluss Regenwaldbrause

Doppel-Waschbecken Masterbath
Doppel-Waschbecken Masterbath

Beginn Sanitär & Klima

Ein neues Gewerk beginnt...

Sanitär Installation
Sanitär Installation

Wir können wieder ein neues Kapitel aufschlagen. Die Sanitär- und Klimaanlagen-Arbeiten haben begonnen. Hier rechts im Bild sieht man bereits, wie die Warm- und Kaltwasserleitungen in der Garage an einem der beiden Plätze für das spätere Manabloc-System zusammenlaufen. Dabei handelt es sich um einen Wasserverteiler, der vom zentralen Wasseranschluss bzw. Durchlauferhitzer sternförmig an die Entnahmestellen weitergeleitet wird. So erhält jeder Entnahmestelle direkt Wasser und nicht über einen Ringleitung. Sehr praktisch die farbliche Trennung der Kunststoffwasserleitungen. Verwechslungsgefahr ausgeschlossen. In Deutschland regelt man die Unterscheidung mit unterschiedlichen Isolierungsstärken (Kaltwasser ganz dünne Isolierung, die eigentlich nur zum mechanischen Schutz dient, Warmwasser dicke Isolierung). Da man aber bei dem milden Florida-Klima auf eine Isolierung verzichten kann und die Leitungen nur in den Trockenbauwänden oder über den Dachstuhl laufen, ist hier eben eine andere Unterscheidungsmöglichkeit notwendig.

eines der Gästebäder
eines der Gästebäder

Hier links im Bild eines der Gästebäder, der Arbeiter steht gerade in der Dusche. Wie man sieht, kommen die Leitungen alle vom Manabloc und werden nicht ringförmig verteilt. Das soll auch für einen stabilen Wasserdruck bei gleichzeitiger Entnahme an mehren Stellen sorgen. Auf der Decke bzw. Dachstuhl sieht man die weiterführenden Leitungen für die anderen Bäder.

Auch die Klimaanlagenbauer sind zu Gange. Rechts unten im Bild schon gut zu sehen, die Lüftungsschächte der Klimaanlage, die sich durch den Dachstuhl ziehen.

Sanitär- & Klimaanlagenbau
Sanitär- & Klimaanlagenbau


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Pool freistehend

Nun steht er...

Heute gibt es ein kurzes Update zu den Poolarbeiten. Nach Aushärten des Betons wurden nun die Stützen entfernt und der Pool steht frei.

Pool freistehend

Ständerwände (Studs)

Zimmeraufteilung...

Bedroom 4 mit Terrassenausgang
Bedroom 4 mit Terrassenausgang und eigenen Bad

Da diese Woche nebst aller anderen großen Ereignisse wie der Dachstuhl und der Poolbau nebenbei auch die Unterkonstruktion der Ständerwände (Studs) vollständig gesetzt wurden, gibt es auch hierzu viele Bilder, die nun erste Eindrücke der Zimmeraufteilung preisgeben. Hierbei ist nun auch zu erkennen, wie die Aussenwände im Innenraum isoliert werden. Auf die Wände kommt eine mehrere Zentimeter dicke, formaldehyd-freie Isolierung. Diese bildet aus einem Schaumkern und einer auf beiden Seiten aufgebrachten Aluminiumschicht ein Trilaminat, welches die Energieeffizienz signifikant erhöht. Hier rechts im Bild am Beispiel des Bedroom 4 gut zu erkennen, der um den großen Slider-Terrassenausgang bereits mit dem silberfarbenen "AP Foil-faced sheathing" der Firma Johns Manville belegt ist.

Kitchen & Great-Room, vorne die Ständerwand für den Tresen
Kitchen & Great-Room, vorne die Ständerwand für den Tresen
Foyer & Dining-Niche
Foyer & Dining-Niche

Entertainment-Center im Great-Room
Entertainment-Center im Great-Room
Guest-Suite (Bedroom 2) & Pool-Bath mit Blick auf Kanal
Guest-Suite (Bedroom 2) & Pool-Bath mit Blick auf Kanal

Bedroom 3 mit eigenen Bad und Terrassenausgang
Bedroom 3 mit eigenen Bad und Terrassenausgang
Masterbedroom (Bedroom 1) mit Blick auf das Masterbath
Masterbedroom (Bedroom 1) mit Blick auf das Masterbath

Büro (Den) mit direkten Durchgang zum Masterbath
Büro (Den) mit direkten Durchgang zum Masterbath
Garage
Garage


Pool Schale betoniert

Der Pool wird ausbetoniert...

ausbetonierter Pool mit Überlauf
ausbetonierter Pool mit Überlauf

Montags der Aushub, dann die Verschalung, Verrohrung sowie Stahlbewehrung und Freitags darauf schon der Spritzbeton. Das ist Poolbau in einer Woche. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell hier alles voran geht. Pünktlich nach Zeitplan erreichten uns die Bilder auf´s Wochenende vom ausbetonierten Pool. Nun kann man sich endlich ein richtiges Bild der Form machen. Auf dem Papier ist eben doch alles etwas abstrakt, nur mit viel Vorstellungskraft lies sich erahnen, wie schön dieser Pool mal sein wird. Nachdem man nun die fertige Form sieht ist uns klar, dass wir mit unsere Wunschvorstellung und der Ausführung des Builders mehr als zufrieden sein können. Kurzum, er ist einfach gigantisch geworden. An der schmalsten Stelle noch immer 3,70 breit, eine 6,40m lange Überlaufkante (Negative Edge), einen 360Grad Überlauf-Spa mit 1,80m Durchmesser und eine Gesamtlänge von gut über 12m. Auch die Dimension der übrig beliebenden Sunledge um den Spa herum kann man nun gut erkennen. Das wird wie erwartet ein praktischer "Kinder-Plantsch-Platz", in dem auch Kleinkinder gefahrlos die Freuden des chlorfreien Wassers, dank des Salz-Elektrolyse-Verfahrens, genießen können.

360Grad-Überlauf Spa mit Sunledge
360Grad-Überlauf Spa mit Sunledge
kinderfreundlicher Treppenabgang in den Pool
kinderfreundlicher Treppenabgang in den Pool

Blick auf den Pool von der Lanai aus
Blick auf den Pool von der Lanai aus
rechts oben die 6,40m lange Überlaufkante (Negative Edge)
rechts oben die 6,40m lange Überlaufkante (Negative Edge)


Pool Schale (Shell)

Beginn des Poolbaus...

Aushub für die Poolschale
Aushub für die Poolschale

Ein neues spannendes Kapitel beginnt, der Bau des Pools. Auch dieses Gewerk läuft ganz anders als in Deutschland ab, da hier die Bedingungen durch die fehlende Bodenfrostgefahr einfach besser sind. Für einen betonierten Stahlbeton-Pool in Deutschland, muss man schon eine Menge Aufwand betreiben, damit dieser auch Bestand hat. Es ist auch bei einer noch so soliden Poolwand aus Beton nicht möglich, die Oberfläche dicht zu bekommen. Von daher ist das immer eine Lösung mit einer Folie, die die kleinen zwangsläufig durch starke Temperaturschwankungen auftretenden Risse zu überbrücken. Auch wenn die Folien sehr dick und reißfest sind, so ist es doch kein Vergleich zu einem Pool mit Steinbelag oder Kunststoffoberfläche. Hier in Florida ist das viel einfacher. Da es keinen Bodenfrost gibt, kann hier mit einer vergleichsweise relativ dünnen Spritzbeton-Schale gearbeitet werden. Wie funktioniert das? Ganz einfach. In den Aushub wird das Armierungseisen entsprechend der Poolform eingebracht. Darüber wird dann der Beton gespritzt, nicht gegossen. So ensteht eine Poolschale, die später mit einer Art Steinbelag belegt wird. Dazu später mehr. Jetzt gibt es erstmal Bilder. Unten schön zu sehen ist bereits die Schalung für die Überlaufkante, die "Negative Edge". Wenn sich jemand fragen sollte was das rote "X" am Boden markiert, hier ist der Schatz vergraben...nein, das ist natürlich der Punkt für den Bodenablauf, also die tiefste Stelle des Pools, die ca. 1,80m haben wird.

Aushub für die Poolschale
Aushub für die Poolschale

Spa Vorbereitung
Spa Vorbereitung

Auch die Vorbereitungen für den Spa haben begonnen. Da dieser nicht den meist verbauten Standard entspricht, ist der Bau auch etwas aufwendiger. Gewöhnlich wird ein Spa an den Pool "angebaut", an einer Ecke des Pools. Ein Teil der Spa-Wand grenzt dann an das Wasser im Pool an. An dieser Stelle befindet sich ein Einschnitt in der Spa-Wand und erzeugt so einen Überlauf, welcher über ein Marmor- oder Granit-Bänkchen (eine bessere Beschreibung fällt mir leider nicht ein) abfließt. Sieht schön aus, plätschert auch schön. Aber für unseren Geschmack geht es noch schöner und zweckmäßiger. Ein 360Grad-Überlauf-Spa. Bei dieser Variante steht der Spa vollständig im Pool und kann auf alle Seiten hin überlaufen, 360Grad eben. Es gibt also keinen Einschnitt in der Spa-Wand, sondern das Wasser steht bis zur Oberkante und läuft komplett aussen herum über. Zwischen dem äusseren Rand des Pools und des Spas sind ca. 60cm Platz, wo der Pool nur die Tiefe einer Sunledge hat, also ca. 15cm. Hier links im Bild sieht man bereits, wie man das verstehen muss. Die mittlere Säule ist der Spa, aussen herum die Sunledge, ideal zum Planschen für Kleinkinder.

Spa Vorbereitung
Spa Vorbereitung

Und so sieht das dann nach Einbringung der Stahlbewehrungen aus, oder wie man früher sagte "Armierung". Im nächsten Bild rechts unten ist auch wieder gut der Überlauf des Pools zu erkennen und die darin befindlichen Abläufe. Das ist sozuagen ein "Riesen-Skimmer" der auch noch einen schönen optischen Effekt erzeugt, wie wir sicher später auf den Bildern sehen werden.

Pool Stahlbewehrung
Pool Stahlbewehrung

Pool Stahlbewehrung
Pool Stahlbewehrung


Dachstuhl geschlossen

Und schon ist zu...

geschlossener Dachstuhl
geschlossener Dachstuhl

Kaum einen Tag später, nachdem der Dachstuhl gesetzt wurde, ist das Gebälk auch schon mit der Holzunterkonstruktion belegt, auf die die Lattung für die Ziegel kommt. Auch die Bögen zwischen den Säulen, die aus Holz gefertigt sind, wurden eingesetzt. Gleichzeiteig arbeitet man schon an der Pool-Shell und an den Ständerwänden (Studs). Dazu mehr im nächsten Bericht.

geschlossener Dachstuhl
geschlossener Dachstuhl

geschlossener Dachstuhl
geschlossener Dachstuhl

Und so sieht nun das ganze wieder von innen aus:

geschlossener Dachstuhl
geschlossener Dachstuhl

geschlossener Dachstuhl

Dachstuhl (Roof Timber)

King Kongs Mikado...

Holz für den Dachstuhl
Holz für den Dachstuhl

Schaut man sich die Unmenge an Dachbalken, Sparren, Bretter etc. an, gleicht das einem gigantischen Mikadospiel. Man kann sich kaum vorstellen, wie "spielend leicht" das richtige Zusammensetzen dieses Puzzels scheinbar ist, zumindest erweckt es genau diesen Eindruck, wenn man sieht wie schnell hier gearbeitet wird. Der Zeitpunkt, als ich noch locker mit Schreiben mitkam, ist überschritten. Markus Hartwich, unser Makler, der seiner zusätzlichen Rolle als Baubetreuer mehr als gerecht wird, sendet uns Tag für Tag viele neue Bilder, die er uns zurecht immer wieder mit "neuer Großkampftag auf der Baustelle" betitelt! Nachdem am Tag zuvor der Dachstuhl angeliefert wurde (siehe Bild rechts), war dieser am nächsten Tag bereits fertig. Alles was man also auf den folgenden Bildern sieht, ist die Arbeit eines Tages:

Dachstuhl
Dachstuhl

Dachstuhl
Dachstuhl

Dachstuhl
Dachstuhl

Und so sieht das ganze dann von Innen aus:

Dachstuhl
Dachstuhl

Dachstuhl

Fertigstellung Bootsdock

Jetzt fehlt nur noch ein Boot, das Dock wäre fertig...

Dock mit Bootslift
Dock mit Bootslift

Bis auf ein paar Kleinigkeiten wie zum Beispiel Abdeckungen für die Pilings, Beleuchtung sowie Handrails, ist das Bootsdock samt Bootslift fertig. Bei der Lift-Anlage handelt es sich um einen "Golden Boat Lift". Die Liftmotoren sind vom Prinzip her verschleissfrei und haben 15 Jahre Garantie. Diese sind aus einem geschlossenen Aluminium Druckgussgehäuse, das darin liegende Getriebe ist eine Art Schneckenantrieb. Einen offenliegenden, oxidierenden und verschleissenden Riehmen-antrieb gibt es also nicht. Zudem ist diese technik wesentlich leiser und optisch ansprechender. Der Aufpreis lohnt sich und dankt es mit weniger bzw. keinem Wartungsaufwand. Sämtliche Träger der Anlage sind ebenfalls aus Aluminium.

Golden Boat Lift


Dockbau

Es ist schon fast fertig...

Dock Composite
Dock Composite

Mit großen Schritten ging der Dockbau die letzten Tage voran, durch die groß belgegte Fläche des Captainswalk und des alten Concrete-Docks sieht man hier ein großes Stück vorankommen. Auch wenn es die wahrscheinlich am meisten verwendete Standard-Farbe des Composite-Deckings ist, es kommt einer gepflegten Holzoberfläche einfach am ähnslichsten. Wir sind froh über die Auswahl, es sieht einfach gut aus.

So sieht das ganze dann halb fertig aus. Die Überstehenden Bretter werden noch sauber abgeschnitten, sobald die komplette Fläche belegt ist. aus diesem Winkel hier sieht man auch schon, dass die Position der Einfahrt optimal ausgerichtet ist und man mit dem Boot nicht soweit an die Seawall ranfahren muss, wie das bei parallel verlaufenden Einfahrten nötig ist.

Die Jungs von Stokes Marine sind noch kräftig am Arbeiten und kommen dem Ziel näher. Die Kanten sind in den Bildern unten nun sauber geschnitten, die komplette Dockfläche fertig belegt. Jetzt kann der Lift kommen.

Dock Decking
Dock Decking
Dock Decking


Beginn Dockbau

Wieder ein neues Gewerk, das Bootsdock

Dock Pilings werden gesetzt
Dock Pilings werden gesetzt

Inzwischen hat man nach kurzer Wartezeit von ca. 2 Wochen auf die Genehmigung mit dem Bau des Bootsdock begonnen. Hierbei Werden zuerst Piles in den Kanal gerammt, an denen später ein sogenannter "Captainswalk" um den Bootsliegeplatz herum verläuft. Das Decking wird bei uns wie bei vielen in Composite ausgeführt, ein Kunstoffmaterial aus 100% recycleten HDPE Plastikmaterial. Dies ist witterungsbeständig und benötigt gegenüber Holz keine ständige Pflege in Form von Farbe oder Schutzlasur. Trotz des höheren Anschaffungspreises, der sich aber aufgrund der längeren Haltbarkeit bezahlt macht, habe ich beim Fahren durch die Kanäle das Gefühl, dass sich diese Technik verstärkt durchgesetzt hat. Ich habe in letzter Zeit kaum noch neue Echtholz-Docks gesehen. 

Decking Farben
Decking Farben

Das wundert auch nicht, denn das Material sieht Holz zum verwechseln ähnlich und es gibt verschiedene Farbvarianten (siehe Bild rechts).

Da unser Grundstück bereits ein "concrete Dock" (Beton Dock) hat, was heute gar nicht mehr gebaut wird, mussten wir uns eine spezielle Lösung einfallen lassen. Es sieht nicht besonders schön aus, wenn man ein neues Bootsdock aus Holz oder Composite hat und daneben eine alte graue Betonfläche an das neue Dock anschließt. Wegreißen geht aber auch nicht. Aus diesem Grund bildet der Captainswalk bei unserer Variante einen einheitlichen Übergang zum Betondock, welches auch komplett neu mit dem HDPE Material belegt wird und somit optisch verschwindet. Dazu mehr später in den Detailaufnahmen. Der Plan zeigt wie es mal aussehen wird:

Dock Plan
Dock Plan

gegossener Ringanker (Tie Beam)

Er ist gefüllt...

geschlossene Inspektion-Holes
geschlossene Inspektion-Holes

Nach erfolgreicher Bauabschnitts-Abnahme durch die Stadt wurden die Inspection-Holes am Mauerwerk verschlossen, damit der Ringanker und die an diesen Stellen notwendigen Stahlbetonsäulen ausgegossen werden können. So langsam aber sicher nähern wir uns schon Richtung Dachstuhl, und das gerade mal 6 Wochen nach dem ersten Spatenstich. Vorher kommt jedoch noch ein weiterer interessanter Schritt, auf den wir sehr gespannt sind, da er sich auch wieder sehr von der Bauweise in Deutschland unterscheidet: die Pool-Shell

ausbetonierter Tie Beam
ausbetonierter Tie Beam
ausbetonierter Tie Beam

nach entfernen der Schalung
nach entfernen der Schalung
nach entfernen der Schalung

nach entfernen der Schalung

Stahlbewehrung Ringanker (Tie Beam)

Die Stahlbewehrungen werden eingebracht...

Stahlbewehrung im Tie Beam
Stahlbewehrung im Tie Beam

Wie angekündigt folgen noch die Fotos mit einem Blick in den ungegossenen Ringanker (Tie Beam) kurz vor den Betonarbeiten. An dieser Stelle wieder ein herzliches Dankeschön an Markus und Doug, die extra noch auf die Leiter geklettert sind, um uns diese interessanten Fotos zu schießen.

Man sieht gut die verknüppelten, um die Kurve ragenden Stahlbewehrungen, die nach unten bis zum Footer ragen und das dortige Bewehrungseisen überlappen. 

 

Stahlbewehrung im Tie Beam
Stahlbewehrung im Tie Beam

Bei Vergrößerung der Bilder und genauen Hinsehen ist auch ein Mesh (Gewebe) zu erkennen, welches auf den Hohlblocksteinen aufliegt. Dieses Gewebe zwischen den senkrecht verlaufenen Stahlbewehrungen verhindert das Hinabsinken des Betons, sodass die Mauer in dem Zwischenbereich eine Hohlblockmauer bleibt und das Haus noch atmen kann. Durch den vorgegebenen Abstand bei diesem 1-Story Single Family Home (einstöckiges Einfamilienhaus) entsteht ca. alle 4ft eine massive Stahlbetonsäule in der Wand.

Je nach größe des Hauses und Anzahl der Stockwerke varriert der zugelassene Abstand. Ausnahmslos an jeder Stahlbewehrung muss ein Inspection-Hole vorhanden sein, durch das jede einzelne Verbindung geprüft und abgenommen wird, bevor die Stadt das Ausgießen mit Beton gewährt. Dies ist eine von über 40 Einzelabnahmen, die je nach Bauabschnitt zwischendurch durchgeführt werden muss, bevor weiter gebaut werden darf.

Stahlbewehrung im Tie Beam
stahlbewehrung im Tie Beam

Verknüppelte Stahlbewehrung - Verbindung zum Footer
Verknüppelte Stahlbewehrung - Verbindung zum Footer

Verschalung Ringanker (Tie Beam)

Bereit für den Ringanker...

Gestern wurden die Verschalungen für den Ringanker (Tie Beam) fertiggestellt. Auf den Fotos nicht zu sehen, sind die Stahlbewehrungen, die von oben in die Mauer noch eingebracht werden und vorgeschriebene 24inch mit den Bewehrungen, die aus dem Footer ragen, überlappen. Anschließend wird mit Beton alles ausgegossen. Zuvor muss jedoch dieser Bauabschnitt noch abgenommen werden. Wie bereits zuvor erwähnt dienen hierzu die Löcher am Sockel der Wand. Im nächsten Bericht sehen wir dann die Bewehrungen im Tie Beam kurz vor dem Ausgießen.

tie beam
tie beam

tie beam
tie beam

tie beam
tie beam


Aussenwände (Block Walls)

Es geht weiter mit den Aussenwänden...

Blockwalls
Bild 1 - Nördliche Aussenwand

Inzwischen werden die Aussenwände gesetzt. Diese werden aus einem ca. 40cm x 20cm großen Mauerstein im Verbund gemauert und sitzen direkt auf dem Sockel auf, der wie zuvor beschrieben eine Stemwall bildet. Im nächsten Schritt wird die Wand oben verschalt und der Ringanker (Tie Beam) gegossen. Hierbei wird dann die Wand an den Stellen mit Beton gefüllt, wo Stahlbewehrungen vom Ringanker bis zum Boden herabreichen. Die vorgeschriebenen Abstände dieser Stahlbewehrungen sind gut anhand der Inspection-Holes (Mauerausschnitte) zu erkennen, die lediglich einer zwischendurch stattfindenden Bauabschnitts-Abnahme durch die Stadt dient. Hierbei wird gewährleistet, dass die Stahlbewehrung im vorgeschriebenen Abstand eingebracht wurde und mit den Bewehrungen aus dem Footer verknüppelt sind. Nun kann man gut erkennen, wie solide inzwischen die Massivbauweise hier ist. Die Zwischenräume bleiben als Hohlblock bestehen, damit die Wand noch atmen kann.

Blockwalls
Bild 2 - Erker Masterbad
Blockwalls
Bild 3 - Garageneinfahrt

Blockwalls
Bild 3 - Aussenwand Süd mit Türen der Gästezimmer
Blockwalls
Bild 4 - Masterbedroom u. Bad

Blockwalls
Bild 5 - Pooldeck
Blockwalls
Bild 6 - Frontansicht Ostseite

Blockwalls
Bild 7 - Masterbad und Säulen Entrance
Blockwalls
Bild 8 - Eqipment Niche

Blockwalls
Bild 9 - Pooldeck
Blockwalls
Bild 10 - Foyer

Blockwalls
Bild 11
Blockwalls
Bild 12


Grundplatte (Slab)

Betonieren der Grundplatte...

Garageneinfahrt
Garageneinfahrt

Klarer Himmel, Sonnenschein, 28 Grad, das perfekte Wetter zum Betonieren der Grundplatte. Während man bei uns im Winter doch mit diversen Verzögerungen rechnen muss und einem Temperaturen unter 0 Grad die Lust am Bauen vermiesen können, kann man in Florida getrost davon ausgehen, dass dies wohl keine bedeutende Rolle spielen wird. Temperaturen unter 0 Grad sind ja eher eine Seltenheit.

Garage
zukünftige Garage

So kam heute auch pünktlich wie geplant die Grundplatte dran. Hier links im Bild sieht man die zukünftige Garage in voller breite (3 Car Garage), der Arbeiter steht an der Stelle der zukünftigen Equipment Nische, in der getrennt durch die Aussenwand sämtliche technischen Geräte wie die Klimaanlagen, Wärmepumpe und Poolpumpe untergebracht wird.

Seitenansicht Süden
Seitenansicht Süden

Nebst der Entwässerung kamen bereits auch ein paar Wasserzuleitungen vorher rein. So zum Beispiel in der späteren Küche, da hier die Arbeitsfläche frei im Raum steht und es nicht möglich ist die Zuleitung für Spülbecken durch eine Ständerwand zu führen. Ebenso die beiden Zuleitungen für zwei Durchlauferhitzer (einer für den Masterbereich, einer für die restlichen Bäder), von denen dann Warmwasser ohne lange Wartezeiten sternförmig über ein Manabloc-System weiterverteilt wird.

Masterbad
Masterbad

Gegenüber einer Ringleitung hat man den Vorteil, dass warmes Wasser ohne Druckverlust schnell da ist wo man es braucht. Viele Haushalte, die standardmäßig einen 50 Gallonen Warmwasserspeicher haben, verschwenden bis zu 70% Ihres Gesamtstrombedarfs über ständig heizende Waterheater. Im Bild unten gut zu erkennen die zukünftigen Stahlbetonsäulen, die in vorgeschriebenen Abständen eine Verbindung zwischen Bodenplatte und Ringanker herstellen.

Gästebäder
Gästebäder
Stahlbetonsäulen
Stahlbetonsäulen


Plumbing

Da wird sogar die "Blue Man Group" neidisch...

Plumbing
Plumbing

Jeder der die "blauen Jungs" der Blue Man Group kennt, kann sich vorstellen wieviel Freude sie beim Anblick dieser Bilder hätten. O.K., nun aber im Ernst, inzwischen wurden viele Meter Abfluss-Rohr verlegt, ein ganzes "Tunnelsystem" könnte man fast sagen, wenn man die große Grundfläche betrachtet. An der entsprechende Stelle zum Anschluss an das städtische Abwasser, (was hier in Cape Coral in manchen Gebieten weiter nördlich noch gar nicht möglich ist) wurde der Foundation Footer, also das Fundament wieder untergraben.

Hier sind die Verrohrungen im Masterbad zu sehen, links von der großen Dusche, rechts von den beiden Waschbecken und der Toilette.

plumbing masterbath
Plumbing Masterbath
Plumbing Masterbath
Plumbing Masterbath

plumbing guest-bath
Plumbing Guest-Bath

Links sind die Abflüsse der drei Gästebäder zu sehen. An den Toiletten-Abflüssen gut zu erkennen die Stahlbewehrungen, die senkrecht in der Wand verlaufen und später ausgegossen werden. Diese sitzen an dieser Stelle, da die Toiletten direkt vor einem Fenster stehen, neben dem eben Stahlbeton verwendet wird. Die langen, in die Luft ragenden Abflussrohre sind die Rohr-Entlüftungen. Das wird auch in Deutschland so gemacht und ist notwendig, damit beim Abfluss des Abwassers der Sog nicht die Sifons von Toilette, Waschbecken, Dusche etc. leer zieht. Dies würde für Geruch sorgen. Kann Luft von oben nachziehen, bleibt auch das Wasser in den Sifons stehen. Wenn Sie schon mal beim Ablassen von Badewasser oder sonstigen Abwässern irgendwo ein Gluckern in einem anderen Abfluss gehört haben, dann hat jemand bei dieser Technik nicht richtig gearbeitet. 


In den beiden folgenden Bildern unten ist nun schön der Abstand der Poolarea zum alten Beton-Dock zu sehen, welches wir entweder wieder aufbereiten oder besser noch, mit Composite belegen werden, welches dann nahtlos in das Composite-Decking des neuen Docks und Captain-Walks übergeht. Dazu dann zu gegebener Zeit mehr. Der offene Bereich der Poolarea gibt die spätere "Negative Edge" des Pools, das ist ein riesiger Überlauf, der die Wasserkante des Pools wie "abgebrochen" ausschauen lässt und sowohl von der Lanai (Terrasse) als auch aus dem Pool einen direkten Panorama-Blick auf das Bootsdock und den Kanal ermöglicht. Noch mehr zu beschreiben wird wohl auch nichts nützen und Ihnen kaum vermitteln, wie man sich das vorstellen muss. Freuen Sie sich also schon auf die Bilder, wenn es soweit ist...

Dock
Dock
dock
Dock


Bei den nächsten beiden Bildern unten sieht man die Größenordnung des Pooldecks, ca 180qm

pooldeck von links
Pooldeck von links
pooldeck von rechts
Pooldeck von rechts


Footer - Sockel

Der Footer (Sockel) nimmt Formen an...

Footer
Footer

Auch kurz vor Weihnachten wird im Sunshine State noch gearbeitet. Inzwischen sind die Grundmauern des Footers zu sehen, die nach meiner technischen Vorstellung nach Einbringung der Entwässerung, also der Abwasserleitungen, mit Beton zur Bodenplatte ausgegossen werden. Überall wo Stahl zu sehen ist, wird später mit Beton ausgegossen. Spätestens jetzt wird klar, was die Massvibauweise in Florida inzwischen für Bauvorschriften (Building Codes) erfüllen muss. 

Footer
Footer

Baute man noch in den Neunzigern völlig anders, haben insbesondere Hurrican Andrew in 1992 sowie Hurrican Katrina in 2005, immer wieder zu erheblichen Änderungen in der Bauweise und den Vorschriften geführt. Inzwischen müssen alle Angriffsflächen am Haus, die vom Wind verursachte Hebelwirkung bis zu einer Geschwindigkeit von 160mph standhalten. Aus diesem Grunde sind auch die Dachziegel (keine Schindeln, sondern Betonziegel wie in Deutschland) am Dachstuhl vernagelt und nicht nur lose aufgelegt worden wie in Deutschland.

Footer
Footer

Foundation Footer - Teil 2

Betonieren des Footers...

Gestern erreichten uns die Bilder des ausbetonierten Footers. Die Stahlbewehrungen wurden gemäß der Zeichnung in Teil 1 eingebracht. Jetzt müsste es mit Hohlblock-Steinen weitergehen, die an den Stellen der Stahlbewehrung mit Beton ausgegossen werden. Wir sind gespannt...

ausbetonierter Footer
ausbetonierter Footer...
...hier wieder im Bereich des Masterbath
...hier wieder im Bereich des Masterbath


Foundation Footer - Teil1

Beginn der Fundamentarbeiten...

Foundation Footer
Foundation Footer

Inzwischen hat man mit den Erdarbeiten für den Footer (Sockel) der Foundation (Fundamente) begonnen. Durch den zuvor beschriebenen Compaction Test wurde die Tiefe des Footers festgelegt, damit dieser auf festen Boden steht. Anhand der Gräben kann man mit etwas Vorstellungskraft bereits die Umrisse des Hauses erkennen, hier im Bild zum Beispiel der rechte Erker des späteren Masterbath. Gut zu sehen ist auch die Stahlbewehrung, die senkrecht in den Footer eingebracht wird. Die Zeichnung unten verdeutlicht die Vorgehensweise. So entsteht die sogenannte Stemwall, die verhindern soll, dass im Falle einer Flut das Haus unterspült wird.

Typical Footer
Sockel Aufbau


Compaction Test

Es geht weiter, der Compaction Test ist erfolgreich durch...

Footer Boards
Footer Boards

Compaction Test, wieder etwas, was man vom Bauen in Deutschland nicht kennt. Wenn hier zu Lande in Deutschland die Baugrube fertig ist, steht man zwangsläufig auf gewachsenen Boden, der ein Fundament trägt. Auf der anderen Seite des Erdballs gibts einiges mehr zu prüfen, bevor das Fundament gesetzt werden kann. Hier gibt es keine Baugrube, weil es keine Keller gibt. Um dennoch auf festen Boden zu bauen, muss der Compaction Test verraten, auf welcher Höhe das Erdreich für mindestens 3 Jahre nicht bewegt wurde. Das ergibt dann die Position für die Fundamente, auch Footer genannt. Das nimmt seine Zeit in Anspruch und man sieht erst einmal nicht viel. Der Test ist nun durch, jetzt kann mit dem Footer begonnen werden. Ein Schnurgerüst steht bereits, wir sind gespannt, ob diese Woche noch die ersten Steine zu sehen sind.


Groundwork - Erdarbeiten

Beginn der Erdarbeiten...

Heute wurde mit den Erdarbeiten begonnen. Viel ist noch nicht zu sehen, ausser ein platt geschobenes Grundstück (Leveling) und dass inzwischen auch größere wild gewachsene Bäume und Sträucher an der Grundstücksgrenze entfernt wurden. So ist nun auch einer der Strommasten zu sehen, der zuvor vollkommen umhüllt durch die Krone eines großen Baumes verdeckt war. Man hatte fast den Eindruck, die Stromleitungen kamen direkt aus dem Baum, da der Strommast in dieser Region hier ja auch aus Holz ist und dadurch bildlich mit dem Baum verschmolzen war.

Groundwork
Groundwork
stromproduzierender Baum
stromproduzierender Baum ;-)

Nun schaut Euch das an, hier kommt der Strom aus den Bäumen! Das Bild wäre eine gute Werbung für "Green Energy" gewesen, aber jetzt ist er weg.


gesichertes Eulen-Nest
gesichertes Eulen-Nest

 

 

Dafür haben unseren alten Freunde und Grundstücksbewacher ihren eigenen Zaun bekommen: die Burrowing Owls haben ihr eigenes abgestecktes Grundstück. Wer hat schon Haustiere noch vor dem Haus?

geleveltes Grundstück
geleveltes Grundstück
geleveltes Grundstück
geleveltes Grundstück


Los geht's !

Heute wurde das Permit Board gestellt, der Bau hat also somit offiziell begonnen...

Erste Amtshandlung bei Baubeginn ist das Stellen des Permit-Boards. Hier werden sämtliche Baugenehmigungen und Abnahmen ausgehängt, damit diese jederzeit kontrollierbar sind. Da es während der Bauphase ca. 40 verschiedene Einzelabnahmen zu bestehen gilt, kann hier geprüft werden, welche bereits erledigt sind und ob an dem Bauabschnitt auch tatsächlich schon gearbeitet werden darf. In Kürze rollen die ersten Maschinen an, um mit dem Landfill zu beginnen.

Permit Board
Permit Board
Permit Board
Permit Board


Baugenehmigung

Dass eine Baugenehmigung recht schnell erteilt wird, haben wir schon gesagt bekommen, ab das ist sensationell...

Nach gerade einmal 2 Wochen (!) haben wir schon die Baugenehmigung. Heute kam die freudige Nachricht, dass die Building Permit erteilt wurde. Dass dies in der Regel recht schnell geht haben wir schon mitbekommen, doch eine Wartezeit von 2 Wochen finden wir absolut super!

Gleichzeitig sind nun alle Daten der einzelnen Abnahme- und Genehmigungsschritte online verfügbar. Ein Single Family Home in Cape Coral mit Pool & Spa benötigt insgesamt über 40 einzelne Abnahmen durch einen Inspector, inbesondere wegen der hohen Bauauflagen. Diese können jederzeit online eingesehen werden. In Sachen Abwicklung absolut beispielhaft!